Die Möwe

Die Salongalerie ››Die Möwe‹‹ präsentiert Werke der Klassischen Moderne und der Kunst nach 1945. Dabei widmet sie sich vor allem Künstlern, die zu Unrecht weitgehend in Vergessenheit gerieten. Um die Bedeutsamkeit ihrer Kunst sichtbar und erlebbar zu machen, begibt sich die Salongalerie immer wieder auf Spurensuche und setzt damit einen besonderen Akzent in der Berliner Galerienlandschaft.
  
››Die Möwe‹‹ greift zudem die Tradition des Berliner Salons auf: Ihre Salonabende führen Kunstliebhaber, Sammler, Kritiker sowie Zeitzeugen zusammen und geben Einblick in bewegte Künstlerschicksale. So gehörten viele Künstler dem legendären Sturm-Kreis um Herwarth Walden, der 1918 gegründeten Novembergruppe sowie dem Bauhaus an. In den 1920er und 1930er Jahren hatten sie Rang und Namen und zählten zur Avantgarde Deutschlands. Doch während des NS-Regimes erhielten sie Ausstellungsverbot, ihre Werke galten als „entartet“ und wurden aus den Museen entfernt. Nach der Teilung Deutschlands setzte sich im Westen für lange Zeit die abstrakte Kunst und im Osten der sozialistische Realismus durch. Wer diese Strömungen nicht bediente, hatte im öffentlichen Kunstbetrieb kaum eine Chance.
 
Darüber hinaus spannt die Galerie in ausgewählten Ausstellungen einen Bogen zur Gegenwart. Präsentiert werden Künstler, die ihre Inspiration aus der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere dem Expressionismus, schöpfen. Der Name der Galerie erinnert an den 1946 in Ostberlin gegründeten Künstlerclub ››Die Möwe‹‹, der ein beliebter Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle war.

 

 

Mitglied im

Team

Claudia Wall, Inhaberin
Claudia Wall, Inhaberin
Helena Feuerbach, Galeriemanagement
Helena Feuerbach, Galeriemanagement
Ute Urner
Ute Urner