Herbert Behrens-Hangeler.
Stürze – Falle – Liege – Bin

Der Künstler Herbert Behrens-Hangeler (1898-1981), dem wir unsere neue Ausstellung widmen, war nicht nur ein herausragender Maler, er dichtete, musizierte und komponierte auch, schrieb Filmmanuskripte und führte Regie. Das Leben und Schaffen von Behrens-Hangeler ist symptomatisch für eine ganze Künstlergeneration: Während des NS-Regimes galt seine Kunst als „entartet" und in der frühen DDR wurde er als „Formalist" diffamiert. Dennoch ließ er sich zu keiner Zeit und unter keinen politischen Umständen von seiner schöpferischen Arbeit abbringen. 
 
Unsere Präsentation zeigt einen Querschnitt durch sein gesamtes bildkünstlerisches Schaffen. Die inzwischen selten gewordenen Arbeiten aus den 1920er bis 1960er Jahren wurden aus dem Nachlass des Künstlers ausgewählt und sind teilweise zum ersten Mal zu sehen.
 
Werke von Behrens-Hangeler befinden sich in zahlreichen Privatsammlungen sowie in der Galerie Neue Meister Dresden, im Museum der bildenden Künste Leipzig und im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. 
 
Vernissage: Dienstag, 13. September, von 18.00 bis 21.00 Uhr 
Frau Kathleen Krenzlin, Kunsthistorikerin und Leiterin der Galerie Parterre, wird die Ausstellung eröffnen.
 
Herbert Behrens-Hangeler | o.T. | wohl 1950er Jahre | monogrammiert | Collage | 44,5 x 56,2
Herbert Behrens-Hangeler | o.T. | wohl 1950er Jahre | monogrammiert | Collage | 44,5 x 56,2

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